1. Ausgangspunkt ist unser eigenes Glück
Menschen handarbeiten gern.
Oft mehr, als sie selbst brauchen.
Beim Nürnberger Nadelglück entsteht daraus etwas Sinnvolles:
Handarbeit wird weitergegeben – dorthin, wo sie gebraucht wird.

2. Mitmachen beim Nürnberger Nadelglück
Mitmachen kann jede und jeder.
- unabhängig von Zeit
- unabhängig von Geld
- unabhängig von Lebenssituation

Man kann zu den Treffen kommen.
Oder von zu Hause aus beitragen.
Auch beides ist möglich.
Oder phasenweise gar nichts.
Alles ist in Ordnung.
3. Was entsteht beim Nürnberger Nadelglück?
Es gibt keine Vorgaben.
Jeder macht das, was er oder sie gerne macht:
- häkeln
- nähen
- stricken
- oder etwas ganz anderes
Die Materialien werden häufig gestellt.
Oder sie kommen aus Spenden.
Es entsteht, was entstehen will.

4. Wohin die Werke des Nürnberger Nadelglücks gehen
Soziale Einrichtungen aus der Region äußern Wünsche.
Es gibt:
- keine Aufträge
- keine Mengen
- keine Termine
Die entstandenen Dinge werden gesammelt, gesichtet
und an passende Stellen weitergegeben.

Oft dorthin, wo Standardlösungen nicht ausreichen.
5. Was dabei entsteht: Das Nadelglück
Für die Menschen, die mitmachen:
- Freude am Tun
- ein Gefühl von Wirksamkeit
- Gemeinschaft, ohne Verpflichtung
Für die Empfänger:
- individuelle Unterstützung
- Dinge, die genau passen
- das Gefühl, gesehen zu werden

6. Unser Prinzip und warum das funktioniert
Das Nürnberger Nadelglück beruht auf Vertrauen.
- keine Kontrolle
- keine Leistungsbewertung
- kein „mehr ist besser“
Jeder Beitrag ist freiwillig.
Und genau deshalb wertvoll.
Warum das funktioniert?
Weil Menschen gerne etwas beitragen,
wenn sie es auf ihre Weise tun dürfen.
Weil Vielfalt Lösungen hervorbringt,
die man nicht planen kann.
Und weil Vertrauen Verantwortung möglich macht.
Das Glück beginnt bei denen, die es weitergeben.
Nur was mit Freude entsteht,
kann Freude weitergeben.