So fing alles an: Das erste Nadelglück-Treffen 2015

Im November 2015 saßen wir zu sechst im Texthaus in der Johannisgasse – mit Strickzeug auf dem Schoß und neugierigem Blick zur Seite. Wir kannten einander nicht, aber das änderte sich schnell.

Andrea und Katrin, hatten einander selbst erst kurz zuvor kennengelernt – und beim ersten Gespräch gleich mehrere Gemeinsamkeiten entdeckt: Beide aus Norddeutschland nach Nürnberg gezogen, beide Unternehmerinnen, beide mit einem Hund vom Tierschutz an der Seite – und beide verliebt in Maschen.

Wir fanden: Bei Netzwerktreffen sollte man stricken dürfen! Und sagten im Spaß: „Wir gründen einen Häkelbüdel-Club.“ Drei Stunden später stand das Konzept – samt Logo und Webseite. Mitten im Gespräch, nebenbei, mit den Nadeln in der Hand.

Beim ersten Treffen wurde dann auch schon fleißig gestrickt und gehäkelt. Jede hatte sich überlegt, worauf sie Lust hatte – und schnell war man im Gespräch: „Was hast du auf den Nadeln?“ war bei uns von Anfang an eine doppeldeutige Frage.

Denn beim Nadelglück interessieren uns nicht nur Muster und Maschen – sondern auch die Menschen dahinter.

Was wir damals nicht ahnten: Wie viele Spenden einmal zusammenkommen würden. An fertigen Werken – und an Materialien! Garn, Stoffe, Nadeln, Taschen… es wurde bald viel, viel mehr, als wir je gedacht hätten.

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